Preis & Versorgungsqualität

Generika: Preiswert bei gleicher Qualität

Die Entwicklung neuer Medikamente beansprucht viel Zeit und Geld. Deshalb erhalten Originalpräparate bis zu 20 Jahre Patentschutz, um die Investitionen in Forschung und Entwicklung zu sichern. Danach erst dürfen kostengünstige Nachahmer-Präparate – Generika – auf den Markt. Sie senken die Therapiekosten um 65%.

Während die Originalarzneimittel eine teure Entwicklung durchlaufen, bis sie zugelassen werden, können Generika weitaus rascher und kostengünstiger entwickelt werden, da keine Kosten für zusätzliche Forschung anfallen. Zur Zeit sind 39 % aller Verordnungen in Österreich Generika und verursachen dennoch nur 18% der Kosten.

So können unser Gesundheitssystem und jeder Patient durch den Einsatz von Generika massiv Kosten einsparen. Bereits 50 % aller Verordnungen im patentfreien Markt in Österreich sind Generika, dabei spart Jedes weitere Prozent 10 Millionen Euro für andere Therapien.* *nach Kassenpreis.

 

Generika Anteile

  • Generika senken die Behandlungskosten um 65 % und sichern somit den breiten Zugang zu innovativen Therapien
  • Mit dem Markteintritt von Generika kann der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger bei Arzneimittelkosten einsparen.
  • Mehr als 40% aller abgegebenen Medikamente liegen inzwischen unterhalb der Rezeptgebühr.

Der Erstattungskodex (EKO) regelt die Preisbildung ab den Markteintritt von Generika.

Generika Preisregel

In Österreich liegen die Medikamentenpreise acht Prozent unter dem EU-15-Schnitt (Institut für Pharmaökonomische Forchung, 2015). Ursache dafür ist der österreichische Erstattungskodex, der in der EU einzigartig ist. Dieser regelt effizient den Preis zugunsten der österreichischen Sozialversicherungen.

 

Generika sichern breite Patientenversorgung

Der Anteil der über 65-jährigen steigt von derzeit 1,6 Millionen auf prognostizierte 2,7 Millionen im Jahr 2060 (Statistik Austria). Mit der Lebenserwartung steigt auch der Arzneimittelverbrauch.

  • Durch Generika wird eine bessere und gleichzeitig qualitätssichere Versorgung ohne steigende Kosten für die Krankenkassen sichergestellt.
  • Generika entlasten das österreichische Gesundheitssystem bereits massiv: Früher waren Cholesterinsenker oft nur aufwendig über den Chefarzt erhältlich. Jetzt können ohne Mehrkosten bis vier Mal so viele Patienten behandelt werden. Auch beim Wirkstoff Clopidogrel (Blutverdünnungsmittel nach Herzinfarkt) sanken die Therapiekosten auf ein Viertel. Durch den Ablauf des Patentes von Pantoprazol (Protonenpumpenhemmer bei Magenerkrankungen) können inzwischen mehr als doppelt so viele Patienten bei gleichbleibenden Ausgaben behandelt werden.
  • Seit Generika erhältlich sind, müssen die Krankenkassen trotz steigender Patientenzahlen wesentlich weniger ausgeben. Gleichzeitig steigt nachweislich die Versorgungsqualität.
  • Der Erstattungskodex optimiert die Arzneimittelkosten und garantiert die Angebotsvielfalt. Die große Anzahl heimischer Generika-Unternehmen und die Vielfalt des Arzneimittelangebots ermöglichen eine nachhaltige Patientenversorgung und stellt die Produktverfügbarkeit für den Patienten sicher.